Supertext
Mehr Strom, Kapazität und Klarheit: Colocation für den neuen Cluster von Supertext
Für den Launch von supertext.com mit einem neuen Cluster brauchte Supertext mehr Kapazität und einen Partner, der nicht nur technisch liefert, sondern auch ehrlich berät. Wir haben beides getan: eine neue Colocation-Infrastruktur in Rümlang aufgebaut und Supertext dabei geholfen, die richtige Redundanzstrategie zu wählen, auch wenn das bedeutete, von einer komplexeren Lösung abzuraten.
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Die Herausforderung
Supertext, einer der führenden Language-AI-Spezialisten im DACH-Raum, betreibt seit Jahren eigene Server in einer Colocation-Umgebung. Für den Relaunch von supertext.com mit einem komplett neuen Cluster waren ein neues Rack und deutlich mehr Stromkapazität nötig. Beides stiess am bisherigen Standort in Altstetten an seine Grenzen. Erschwerend hinzu kam, dass zu Beginn Informationen darüber fehlten, wie die bestehenden Maschinen stromseitig abgesichert waren. Das machte die Planung aufwendiger als nötig. Auch bei der Serverinstallation gab es anfängliche Herausforderungen: Die Server erwiesen sich als zu lang für das Rack, und Steckdosen mussten erst umpositioniert werden, bevor der Einbau abgeschlossen werden konnte.
Die Lösung
Die Lösung war ein Umzug ins Rechenzentrum in Rümlang. Wir verdoppelten die Stromleitung eigens für Supertext, womit die nötige Kapazität für das neue Rack und den neuen Cluster dauerhaft sichergestellt war. Das neue Rack beherbergt heute einen Active-Active-Cluster mit sechs Nodes – vier GPU-Blades und zwei CPU-Blades – mit je acht GPUs, grösstenteils NVIDIA RTX 6000, orchestriert über Docker Swarm. Parallel dazu berieten wir Supertext bei der Frage der Georedundanz: Wäre ein Load Balancer zwischen zwei Standorten sinnvoll? Nach eingehender Analyse entschieden sich beide gemeinsam dagegen, denn die zusätzliche Komplexität eines Multi-Standort-Setups hätte die Fehleranfälligkeit eher erhöht als gesenkt. Stattdessen wird die Redundanz heute pragmatisch und wartungsarm innerhalb des Racks abgebildet. Dass wir aktiv von einer aufwendigeren Lösung abrieten, obwohl das buchhalterisch weniger Umsatz bedeutete, hat Supertext nachhaltig beeindruckt.
Das Ergebnis
Supertext betreibt heute seine Infrastruktur im Rechenzentrum in Rümlang, mit ausreichend Strom, einem dedizierten Rack für supertext.com und einer Redundanzstrategie, die zur tatsächlichen Komplexität des Setups passt. Die Netzwerkarchitektur ist schlanker, robuster und einfacher zu betreiben als eine verteilte Lösung es gewesen wäre. Was bleibt, ist eine Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert, und ein Running Gag unter den Supertext-Mitarbeitenden: Wer das Rechenzentrum besucht, lernt schnell, dass man nach dem Betreten der Schleuse besser zügig weitergeht. Wer die 30-Sekunden-Marke verpasst, erlebt die Druckwelle am eigenen Körper.

Die Beratung von Nine war genau das, was wir gebraucht haben: nicht die teuerste Lösung, sondern die richtige. Dass Nine uns aktiv von der komplexeren Georedundanz-Variante abgeraten hat, war mutig und hat sich im Nachhinein als goldrichtig erwiesen. So arbeitet man gerne zusammen.





























































































